Vertrieb im digitalen Zeitalter Modern, moderner, Vertrieb

Ein Kommentar von Devin Vandreuke* 2 min Lesedauer

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Im digitalen Zeitalter entscheidet die geschickte Verbindung von Daten, Technologie und empathischer Kundenansprache über den Vertriebserfolg. Das sagt Devin Vandreuke, Unternehmensberater für den Vertrieb. Ein Beitrag über die Fülle an vertriebsrelevanten Technologien.

Nur durch die Kombination datengetriebener Analysen mit empathischem Storytelling lässt sich ein moderner Vertrieb nachhaltig wirtschaftlich gestalten.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Nur durch die Kombination datengetriebener Analysen mit empathischem Storytelling lässt sich ein moderner Vertrieb nachhaltig wirtschaftlich gestalten.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Moderne Vertriebsteams haben sich von der reinen Bauchentscheidung hin zu einer datengetriebenen Disziplin entwickelt. Künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine zentrale Rolle: Routinetätigkeiten werden automatisiert und verkaufende Einheiten gewinnen dadurch wertvolle Zeit für strategische Kundeninteraktionen. CRM‑Systeme wie Salesforce Einstein oder HubSpot AI werten enorme Datenmengen in Echtzeit aus und liefern passgenaue Handlungsempfehlungen. Potenziale lassen sich so frühzeitig erkennen, Abschlüsse gezielter vorantreiben und Forecast‑Prognosen um bis zu einem Drittel präziser gestalten.

Vom Cold Call zur Kundenbindung

Ergänzend kommen Conversational‑Intelligence‑Lösungen zum Einsatz. Plattformen wie Gong oder Chorus zeichnen Verkaufsgespräche auf, transkribieren sie und analysieren Tonalität sowie Gesprächsstruktur. Auf Basis dieser Erkenntnisse lassen sich erfolgreiche Gesprächsmuster herausarbeiten und in Schulungen verankern. Vertriebsabteilungen steigern damit nicht nur ihre Abschlussquoten, sondern optimieren auch die Gesprächseffizienz.

Parallel dazu gewinnt Social Selling an Bedeutung. Mit LinkedIn Sales Navigator, ZoomInfo oder spezialisierten Monitoring‑Tools gilt es relevante Branchendiskussionen zu identifizierenund in Echtzeit in den Dialog zu überführen. Dieser beratende Ansatz führt weg von klassischer Kaltakquise und hin zu partnerschaftlicher Vertrauensbildung, bei der Expertise und Reputation den Abschluss fördern. Sales‑Enablement‑Plattformen bündeln Content, Trainings und Best‑Practices an einem zentralen Ort. Automatisierte E‑Mail‑Sequenzen über SalesLoft oder Outreach lassen sich mit interaktiven Präsentationen von Seismic oder Highspot verknüpfen und dynamisch an Kundenreaktionen anpassen. Dadurch gestaltet sich das interne Coaching effizienter, da individuell ausgespielte Lerninhalte und messbare Erfolge das Training gezielt unterstützen.

Mehr als nur Meetings

Nicht zuletzt hat sich virtuelles Selling als dauerhafte Komponente etabliert. Videotools wie Vidyard oder Loom ermöglichen personalisierte Botschaften, während Zoom und Microsoft Teams mehr darstellen als Meeting‑Apps: Sie erweisen sich als integrale Bestandteile des Vertriebsprozesses. Selbst komplexe Lösungen lassen sich über Bildschirmpräsentationen interaktiv erläutern und emotional aufladen. Aus Sicht eines Vertriebscoachings erfordert diese Fülle an Technologien und Methoden nicht nur technisches Know‑how, sondern vor allem eine Unternehmenskultur, die Neugier auf Neuerungen, Agilität und kontinuierliche Weiterbildung fördert. Nur durch die Kombination datengetriebener Analysen mit empathischem Storytelling lässt sich moderner Vertrieb nachhaltig und wettbewerbsstark gestalten.

*Devin Vandreuke ist Unternehmensberater für den Vertrieb und sieht sich als Profi für den Vertriebsaufbau für den Mittelstand.

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