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Online-Reputation und Recruiting So verbessern Sie Ihren Company Brand

| Redakteur: Georgina Bott

Eine positive Reputation ist ein fester Bestandteil eines erfolgreichen Recruitings für jedes Unternehmen. Aber wie schaffen Sie es, Ihr Employer-Branding zu verbessern und fähige Fachkräfte von Ihrem Unternehmen zu überzeugen? Lesen Sie, was für eine gute Reputation nötig ist.

Verpassen Sie Ihrer Company Brand einen neuen Anstrich! Das verbessert nicht nur den Ruf ihres Unternehmens sondern erhöht auch die Chancen auf neue und fähige Mitarbeiter.
Verpassen Sie Ihrer Company Brand einen neuen Anstrich! Das verbessert nicht nur den Ruf ihres Unternehmens sondern erhöht auch die Chancen auf neue und fähige Mitarbeiter.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Neue Stellen erfordern neue Mitarbeiter. Um potenzielle Fachkräfte für sich zu gewinnen, gibt es viele Möglichkeiten. Ob das klassische Setzen einer Stellenanzeige in lokalen Printmedien, das Schalten von Jobgesuchen in einschlägigen Stellenmarkt-Portalen im Internet oder mithilfe der noch recht jungen Option des Social Recruitings: Fähige Mitarbeiter lassen sich auf vielfältige Art und Weise rekrutieren. Neben der Tonalität der Stellenanzeige ist auch der Ruf der Firma ein entscheidender Faktor bei der Werbung für das eigene Unternehmen und der neu zu besetzenden Stelle. Vielleicht wundern Sie sich, dass sich nur wenige Kandidaten auf Ihre Anzeigen melden. Oder Sie fragen sich, warum Bewerber im letzten Moment doch noch abspringen.

Reputation überprüfen

Im ersten Schritt sollten Sie die Reputation des eigenen Unternehmens prüfen. Anschließend müssen Sie dementsprechend an einer Bereinigung des eigenen Profils arbeiten. Auf speziellen Bewertungsportalen für Arbeitgeber können Sie Ihre Recherche beginnen, zusätzlich ist auch die Suche nach dem eigenen Firmennamen bei Google hilfreich. Eine schlechte Reputation kann viele Gründe haben. Unzufriedene ehemalige Mitarbeiter, missgelaunte Angestellte oder auch übellaunige Kunden können den Company Brand schaden, wenn sie den eigenen Missmut im Netz kundtun.

Eine Bewertungsfunktion bieten etliche Seiten im Netz an – der wohl bekannteste Dienstleister in diesem Segment ist kununu.com, das zu dem Karrierenetzwerk XING gehört. Außerdem sind Jobportale wie Stepstone, Monster, LinkedIn und Co. beliebte Adressen für Arbeitnehmer, die sich informieren möchten.

Reputation ist bei der Mitarbeitergewinnung wichtig

In Zeiten einer enormen Relevanz der Work-Life-Balance ist es dem überwiegenden Teil der Arbeitnehmer wichtig, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren, bei dem sie beschäftigt sind. Auch die Kommunikationsstruktur ist Teil eines gesunden Employer-Brandings. Davon profitieren sowohl die Unternehmen als auch die Mitarbeiter: Wenn alle an einem Strang ziehen, ist mehr Platz für Innovationen und Ideen.

Des Weiteren darf die Kommunikation von Angestellten mit dem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis nicht unterschätzt werden. Die Mundpropaganda ist ein wirkungsvolles und mächtiges Instrument – vor allem durch Social Media-Networking. Sobald sich die Firmenwerte und das Miteinander verschlechtern, wird darüber gesprochen. In Zeiten von Social Media und Bewertungsplattformen kann sich eine schlechte Reputation wie ein Lauffeuer verbreiten und der schlechte Ruf eine Firma in den Ruin treiben.

Verbreitung von Informationen

Nicht nur bei Arbeitgebern ist es ein weitverbreitetes Phänomen: Wenn Menschen unzufrieden sind, äußern sie eher ihre Meinung, als wenn sie mit der Situation zufrieden sind. Ein schlechter Ruf im Internet hat deswegen schnell zur Folge, dass potenzielle Bewerber ausbleiben. Nach einer Studie des Social-Media Atlas haben bereits 17 Prozent der deutschen Internetnutzer schon einmal ein Stellenangebot abgelehnt, weil das suchende Unternehmen eine negative Reputation hatte.

Eine offene und faire Unternehmenskultur ist immer noch der beste Weg gegen schlechte Bewertungen im Netz. Aber wie gehen Sie vor, wenn es doch geschehen ist und ein Mitarbeiter über Ihren Führungsstil oder den Umgang mit Kollegen herzieht?

Reagieren statt Tolerieren

Die meisten Bewertungsportale geben den Arbeitgebern die Möglichkeit, auf schlechte Erfahrungen von Nutzern zu antworten. Machen Sie von dieser Option Gebrauch und sprechen Sie den Kritiker direkt an. Meist lässt sich so eine gemeinsame Lösung erarbeiten. Nehmen Sie das erhaltene Feedback dennoch nicht auf die leichte Schulter, sondern nehmen Sie es ernst und klären Sie zusätzlich intern, wie Sie die Situation in Ihrem Unternehmen für Arbeitnehmer angenehmer machen können.

Umgang mit Kritik

Ein offener Umgang mit konstruktiver Kritik wird von Kunden und Angestellten als positiv empfunden und stärkt die Bindung an das Unternehmen. Nehmen Sie jedes Feedback als Anhaltspunkt für Verbesserungen. Präventive Maßnahmen verhindern Krisen und stärken Ihre Reputation nachhaltig. Eine detaillierte Auswertung der Bewertungen ist jedoch Grundvoraussetzung für einen nachhaltigen Projektplan. Nur so können Sie strategisch agieren und Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen.

Positive Erfahrungen teilen

Haben Sie positive Ereignisse, Erfolgsgeschichten oder erwähnenswerte Informationen, die Ihr Unternehmen betreffen? Dann erzählen Sie der Welt davon! Haben Sie Mitarbeiter, die glücklich bei Ihnen sind? Bitten Sie sie, positive Erfahrungsberichte zu verfassen. Je mehr positive Bewertungen vorhanden sind, desto weiter rücken die schlechten Informationen nach hinten. So vermeiden Sie, dass negative Erlebnisse prominent auf der ersten Seite des Portals platziert sind und potenzielle Bewerber davon abgeschreckt werden.

Social Media Strategie

Mit einer durchdachten Strategie und den richtigen Inhalten, die in Social Media Netzwerken gestreut werden, sind Sie auf der sicheren Seite. Nutzen Sie beispielsweise Facebook, Instagram und Twitter für das Anwerben neuer Mitarbeiter und treten Sie dort sofort mit den potenziellen Arbeitnehmern in Kontakt. Auch das Herausstellen der relevanten Benefits Ihres Unternehmens sorgt für ein positives Bild. Durch die Interaktion mit Bewerbern wird Vertrauen aufgebaut, das wiederum Ihr Image stärkt. Aktives Streuen von relevanten Beiträgen untermauert zudem Ihren Brand und verbessert die Online-Reputation um ein Vielfaches. Mit informativen Blogbeiträgen und inhaltlich spannenden Artikeln weisen Sie sich zudem als Experte aus und verbessern dadurch gleichzeitig Ihren Ruf im Netz.

Regelmäßige Kontrolle

Negative Suchergebnisse sind nicht nur für die Neukundengewinnung schlecht, sondern führen auch bei potenziellen neuen Mitarbeitern zu Hemmungen, eine Bewerbung zu verfassen. Neuesten Studien zufolge haben bereits 17 Prozent der Arbeitnehmer schon einmal von einer Bewerbung abgesehen, wenn es negative Bewertungen zum Arbeitgeber im Netz gab. Das regelmäßige Kontrollieren des eigenen Rufes ist demnach ein wichtiger Faktor bei der Mitarbeitergewinnung – ganz gleich, ob es sich um eine konventionelle Suche nach Fachkräften handelt oder ob Sie per Social Recruiting nach neuen Mitarbeitern Ausschau halten. Für eine dauerhafte und nachhaltige Reputations-Strategie sollten Sie einen professionellen Reputationscheck durchführen lassen.

Über Reputativ

Die reputativ GmbH mit Sitz im Herzen von Braunschweig ist ein renommierter Dienstleister für Konzeption, Umsetzung und Monitoring im Bereich Reputationsmanagement. Seit der Gründung engagiert sich die reputativ GmbH für Steigerung und Erhalt des guten Rufs und fördert mit professionellen Maßnahmen das positive Bild ihrer Kunden im Internet. Fachwissen, Erfahrung und Know-how im Umgang mit negativen Stimmungen unter den Verbrauchern bilden hierfür eine solide Basis.

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