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Botschafter der digitalen Welt Was bietet Google für B2B-Unternehmen?

| Autor: Gesine Herzberger

Kennen Sie Google? „Na klar“, denken Sie jetzt. Zeitgleich rasen Ihnen Begriffe wie „Suchmaschine“, „AdWords“ oder „Google Glass“ durch den Kopf. Alles richtig. Aber wissen Sie auch, was B2Bler bei Google kaufen können?

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Was können B2B-Unternehmen eigentlich bei Google kaufen? Darüber haben wir mit Stefan Hentschel, Industry Leader Technology & Mobile Advertising bei Google Deutschland, gesprochen.
Was können B2B-Unternehmen eigentlich bei Google kaufen? Darüber haben wir mit Stefan Hentschel, Industry Leader Technology & Mobile Advertising bei Google Deutschland, gesprochen.
(Bildquelle: Google Deutschland – Screenshot YouTube-Video: Faktor Google: wie deutsche Unternehmen Google einsetzen)

Google. Sechs bunte Buchstaben. Unverzichtbare Suchmaschine und hochinnovatives Digitalunternehmen. Google ist überall, und – keine Frage – Google polarisiert. Aber was bietet Google eigentlich für B2B-Unternehmen? Diese Frage haben wir Stefan Hentschel gestellt. Als „Industry Leader Technology“ ist er der Ansprechpartner für B2B-Kunden bei Google Deutschland. Im Interview erklärt er, warum im B2B vieles eine Frage der Verständigung ist und was B2B-Unternehmen von Google erwarten können.

Google, das unbekannte Wesen. Spüren Sie bei Ihren Kunden manchmal Ressentiments?

Nein, gerade im B2B-Bereich erleben wir eigentlich das Gegenteil: Man ist froh, sich mit jemandem über digitale Themen austauschen zu können. Viele Marketingentscheider und Vorstände sind – ich will nicht sagen ratlos, aber sie suchen doch schon Rat. Viele kämpfen auch gegen interne Strukturen und vorgefertigte Meinungen: „Das Internet an sich, das spielt für uns keine Rolle.“ Oder „Online? Wir vertreiben doch nichts online.“ Daher finden viele Unternehmen die Diskussion und den Austausch mit uns sehr fruchtbar – besonders auf Vorstandsebene.

Im B2B trifft teilweise die „alte Welt“ auf die „neue Welt“ – also die sehr traditionelle B2B-Branche auf ein Digitalunternehmen. Das ist vor allem ein Verständigungsthema: Gerade mit B2B-Unternehmen muss man eine andere Sprache sprechen. Es bringt nichts, Vorstände und Marketingentscheider mit technologischen Details zu bombardieren. Man muss sie in ihrer Welt abholen und dabei die Sprache verwenden, die sie verstehen. Das ist auch ein wichtiger Teil des Jobs unseres B2B-Teams: Das einfache Aufzeigen von Möglichkeiten und Potenzialen. Wenn man so will, sind wir eine Art Botschafter für die digitale Sache im B2B. Und sobald Unternehmen uns verstehen, sind auch keine Ressentiments mehr da.

Sie sind „Industry Leader Technology“ bei Google. Ein ziemlich sperriger Titel – was genau bedeutet er?

Um diesen Titel zu verstehen, muss man die Struktur des Beratungsteams bei Google Deutschland kennen. Wir wollen unsere Kunden so beraten, wie es für sie erforderlich ist. Diesem branchenspezifischen Ansatz nach holen wir Unternehmen da ab, wo ihre eigentlichen Probleme liegen. So haben wir zum Beispiel ein Automobil-Team, das Kunden aus dem Automobilbereich betreut, oder ein Healthcare-Team für den Pharma-Bereich. Viele der Kollegen in diesen Teams haben einen branchenspezifischen Hintergrund, sodass sie genau nachvollziehen können, was die Leute eigentlich umtreibt und wo die Herausforderungen liegen. Eines der größeren Teams ist das Technologie-Team, das in sich wieder in „Technologie-B2B“ und „Technologie-B2C“ unterteilt ist. Wenn man diese Struktur kennt, ist mein Titel ganz klar definiert: Kurz gesagt bin ich der Leiter des B2B-Bereichs in der Kundenbetreuung bei Google Deutschland.

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