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Umfrageergebnisse Wie kreativ ist die Eventbranche wirklich?

| Redakteur: Julia Krause

Alle sprechen von Kreativität. Doch wie wichtig ist Kreativität in der Eventbranche? Ist sie wirklich ausschlaggebend für den Erfolg? Welche Rolle spielt sie im beruflichen Miteinander, für Mitarbeiter und für Arbeitgeber? Eine Studie hat sich diesen und weiteren Fragen gewidmet.

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Wie wichtig ist Kreativität in der Eventbranche?
Wie wichtig ist Kreativität in der Eventbranche?
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Kreativität ist ein viel bemühtes Wort in der Eventbranche: Kreativ-Rankings und Kreativ Awards sollen den Ideenreichtum und die Produktivität der Branche widerspiegeln. Aber entsprechende Fachkräfte sind mitunter schwer zu finden. Hat dieser Skill wirklich eine so hohe Bedeutung für den Erfolg? Wer „verantwortet“ Kreativität im Unternehmen? Welche Rolle spielt der Faktor Zeit? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, hat das Studieninstitut für Kommunikation in der Branche per Online-Befragung und Interviews nachgehakt.

Über 90 Prozent der Teilnehmer halten Kreativität für erfolgsrelevant, über 70 Prozent gehen davon aus, dass die eigenen MitarbeiterInnen „einfach kreativ sind“. Etwas mehr als jeder zweite arbeitet aber zusätzlich mit externen Kreativen. Etwa eben so viele unterstützen ihre MitarbeiterInnen bei der Fortbildung in Kreativitäts-Seminaren. Über 80 Prozent der Befragten wünschen regelmäßige Trainings bzw. Workshops. Dieser Weiterbildungsbedarf wird zu 65 Prozent von der Geschäftsführung verantwortet, nur in 22 Prozent von der Personalabteilung. 30 Prozent fördern die Kreativität der MitarbeiterInnen durch interne Kreativitätstechnik-Trainings. Nur 15 Prozent arbeiten mit externen Trainern zusammen.

Insgesamt haben 41 Event-Agenturen, Event-Dienstleister, Werbeagenturen und Unternehmen an der Befragung teilgenommen. Die Größenordnung der teilnehmenden Unternehmen reichte von Agenturen mit einem bis fünf Mitarbeitern bis zu Agenturen und Unternehmen mit über 100 Festangestellten.

Die Ergebnisse verdeutlichen die große Bedeutung von Kreativität für die Kommunikationslandschaft. Die Potenziale von Agenturen und Unternehmen könnten noch besser ausgeschöpft werden, wenn Kreativität als Lernprozess begriffen und in Workshops trainiert würde. Mitinitiator und Kreativberater Jürgen Preiß kann dieses Ergebnis nur bekräftigen: „In der Praxis ist ein rudimentärer „Brainstorming-Ansatz“ sicher am weitesten verbreitet. Häufig hört es dann aber auch schon auf. Dabei ist die Bandbreite der Kreativitätstechniken sehr groß. Interdisziplinäre Teams haben zwar einen positiven Einfluss auf kreative Prozesse, aber zu viel Fachwissen kann auch den Blick versperren. Neue Impulse kommen vielfach aus der Kombination unterschiedlicher Sichtweisen und von außen.“

Quelle: Studieninstitut für Kommunikation

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