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Studie B2Bler sind Schlusslicht im E-Mail-Marketing

| Redakteur: Lena Müller

Eine Studie des Deutschen Dialogmarketing Verbands offenbart Handlungsbedarf: Nur 47 Prozent der analysierten B2B-Unternehmen bieten auf der Homepage einen öffentlichen Newsletter an und nur 52 Prozent sind aktiv in Facebook unterwegs. Andere Branchen sind da weitaus besser aufgestellt: In den Bereichen „Apotheke“ und „Heimtier“ sind es jeweils 100 Prozent.

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Für die Studie wurden von Januar bis November 2019 die 5017 wichtigsten deutschsprachigen Unternehmen darauf untersucht, wie intensiv sie E-Mail-Marketing und Social Media nutzen, um Interessenten anzusprechen.
Für die Studie wurden von Januar bis November 2019 die 5017 wichtigsten deutschsprachigen Unternehmen darauf untersucht, wie intensiv sie E-Mail-Marketing und Social Media nutzen, um Interessenten anzusprechen.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

E-Mail-Aktivitäten der B2B-Branche: Unterschiede zum Vorjahr
E-Mail-Aktivitäten der B2B-Branche: Unterschiede zum Vorjahr
(Bild: Absolit Dr. Schwarz Consulting )

Wer sich als Interessent über Produkte informiert, landet meist auf der Homepage eines Anbieters. Nicht jedem der 5017 analysierten Unternehmen gelingt es, mit diesen Interessenten in Dialog zu treten. 85 Prozent der Deutschen nutzen E-Mail, 40 Prozent sind bei Facebook. Daher setzen von den 5017 untersuchten Unternehmen 95 Prozent E-Mail-Marketing ein und 84 Prozent sind auf Facebook unterwegs. B2B-Unternehmen meiden jedoch den direkten Dialog mit Interessenten: Nur 27 Prozent nutzen die Startseite, um auf den Newsletter hinzuweisen. Dafür haben 58 Prozent einen Link zu ihrer Facebook-Seite, obwohl sie dort zum Teil gar nicht erreichbar sind.

Qualität des E-Mail-Marketings der Handelsbranche im Vergleich
Qualität des E-Mail-Marketings der Handelsbranche im Vergleich
(Bild: Absolit Dr. Schwarz Consulting )

Zur Studie

Für die Studie wurden von Januar bis November 2019 die 5017 wichtigsten deutschsprachigen Unternehmen darauf untersucht, wie intensiv sie E-Mail-Marketing und Social Media nutzen, um Interessenten anzusprechen. Zu diesem Zweck wurden die Anmeldeprozesse sowie die verschickten E-Mails analysiert. Ferner wurden die Profile auf Facebook, Youtube, Instagram, Twitter und Xing untersucht. Pro Unternehmen wurden 85 bis 150 Kriterien analysiert, die in einem Datenblatt dokumentiert und erläutert sind. Die meisten Punkte erreichen Unternehmen, die einen aktiven Dialog mit Interessenten auf der Homepage, per E-Mail und im Social Web anbieten sowie pflegen. Branchenkategorien gibt es für 177 Rankings.

Quelle: Absolit Dr. Schwarz Consulting

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