Content Marketing

Das sind die 3 wichtigsten Distributionsformen

| Autor / Redakteur: Tanja Landsberger / Dr. Gesine Herzberger

Durch das sogenannte „Seeding“ werden die Inhalte wie Samen im Internet verstreut – und Leser geerntet. Der einzelne User wird dabei zum Multiplikator, der durch sein Engagement die Reichweite des Contents maßgeblich beeinflusst.
Durch das sogenannte „Seeding“ werden die Inhalte wie Samen im Internet verstreut – und Leser geerntet. Der einzelne User wird dabei zum Multiplikator, der durch sein Engagement die Reichweite des Contents maßgeblich beeinflusst. (Bildquelle: Pixabay)

„Content is King“, wusste Bill Gates schon 1996 und das gilt heute mehr denn je. Was nützt aber der tollste Content, wenn ihn keiner liest? Damit die Inhalte einer Webseite möglichst viele User erreichen, müssen sie im Netz verbreitet werden. Tanja Landsberger von explido»iProspect stellt in diesem Gastbeitrag drei prominente Distributionsformen im Content Marketing vor.

Gründlich recherchiert, treffend formuliert, optimiert für Zielgruppe und Suchmaschine – et voilà, da ist er: der hochwertige Content aus dem Jahr 2015. Er wird allen Anforderungen gerecht, die das Internet und dessen Komplexität an ihn stellen und doch steht er direkt nach seiner Geburt schon vor der ersten großen Hürde: Er muss die User erreichen, gelesen, geliked, geteilt werden, sonst geht seine Existenzberechtigung gegen Null. Mit Native Advertising, Seeding und Influencer Marketing haben sich im Content Marketing im Wesentlichen drei Distributionsformen etabliert.

Beispiele dazu in der folgenden Bildergalerie.

Native Ads – Mimikry im Content-Dschungel

Native Ads sind bezahlte Werbeanzeigen, die sich nahtlos in ein redaktionelles Umfeld einfügen. Angegliedert an thematisch passende Seiten wie zum Beispiel Nachrichtenportale, erscheinen sie neben den regulären Beiträgen der jeweiligen Redaktion und sind ihnen in Stil und Layout genau angepasst. Lediglich ein kleiner Zusatz wie „sponsored“ oder „Anzeige“ macht kenntlich, dass hier jemand dafür bezahlt hat, dass man zu seinem Artikel verlinkt. Die Grundlage für eine solche Anzeige bilden immer unternehmenseigene Inhalte, also zum Beispiel ein informativer Text aus dem Service-Bereich der eigenen Webseite. Ein nativer Teaser, der auf den Content verlinkt, wird dann über verschiedene Publisher in redaktionelle Portale eingebettet und der Inhalt auf diese Weise distribuiert.

Im Unterschied zu Display Ads erscheinen Native Ads also immer in einem redaktionellen Kontext. Auf diese Weise werden die User nicht mit aufdringlichen Anzeigen bedrängt, sondern in einem thematischen Umfeld abgeholt, das ihren Interessen entspricht. Dass der Beitrag in diesem Kontext erscheint, suggeriert Relevanz. Die Anzeige soll also nicht mehr primär als Werbung, sondern vielmehr als Bereicherung und Informationsangebot wahrgenommen werden.

Da der User sich bereits im thematischen Dunstkreis des Contents bewegt und deshalb Interesse am jeweiligen Thema signalisiert, ermöglicht Native Advertising durch eine zielgerichtete Aussteuerung hohe Klickzahlen und damit mehr Traffic für den Werbetreibenden.

Seeding – Ernten, was man sät

Der Grundgedanke von Seeding ist, Content so gezielt im Internet zu streuen, dass ein viraler Verbreitungseffekt entsteht. Als Saatgut fungieren auch hier wieder die Inhalte des Werbetreibenden, die sich im Idealfall über Blogs, Social Media und Newsportale einem Lauffeuer gleich im Netz verbreiten. Durch unterhaltsame und informative Beiträge sollen die User dazu angeregt werden, diese in Eigeninitiative weiterzugeben. Der einzelne User wird so zum Multiplikator, der durch sein Engagement die Reichweite des Contents maßgeblich beeinflusst. Google betrachtet solche Links als vertrauenswürdige Empfehlungen und misst ihnen eine enorme Wichtigkeit innerhalb der Ranking-Faktoren bei. Das heißt: Wird Content viral verbreitet, steigt für den Werbetreibenden und seine Inhalte häufig auch die Position im Suchmaschinenranking.

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