B2B Communication Days 2025 So meistern Teams die Video-Herausforderung heute inhouse

Ein Gastbeitrag von Lili Frankus* 5 min Lesedauer

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Wenn Markenkommunikation heute Wirkung zeigen soll, führt kein Weg an Video vorbei. Das Format erklärt, überzeugt und bleibt im Kopf wie kein anderes. Und doch stellt es Teams vor große Herausforderungen. Neben fehlenden Ressourcen bremsen komplexe Prozesse und technische Hürden die Video-Offensive oft aus.

Klarheit zählt: Machen Sie Ihr Video zum Game-Changer – ohne Studio oder Spezialwissen.(Bild:  Unsplash)
Klarheit zählt: Machen Sie Ihr Video zum Game-Changer – ohne Studio oder Spezialwissen.
(Bild: Unsplash)

Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen auf Inhouse-Videoproduktion setzen. Doch wie funktioniert das?

Videos sind schon heute für 82 Prozent des Internettraffics verantwortlich und gewinnen weiterhin an Bedeutung.(Bild:  Playplay)
Videos sind schon heute für 82 Prozent des Internettraffics verantwortlich und gewinnen weiterhin an Bedeutung.
(Bild: Playplay)

Videos überzeugen, aber viele Teams bleiben hinter ihren Möglichkeiten

Videos zählen zu den wirksamsten Kommunikationsmitteln für Unternehmen. Sie erklären komplexe Themen, zeigen Haltung, machen Marken erlebbar und wirken: 95 Prozent der Konsumenten geben an, sich aufgrund eines Videos für ein Produkt oder eine Dienstleistung entschieden zu haben. Gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung: 91 Prozent wünschen sich mehr Video-Content von Marken.

Alle sprechen über Video, aber wer produziert tatsächlich?

  • Kleine Unternehmen erstellen rund 140 Videos pro Jahr.
  • Mid-Market-Unternehmen erstellen mehr als 250 Videos pro Jahr.
  • Große Unternehmen erstellen nur rund 100 Videos pro Jahr.

Während kleinere und mittlere Unternehmen längst Fahrt aufgenommen haben, bleiben große Organisationen oft hinter ihren Möglichkeiten zurück. Dabei wären gerade dort Prozesse und Ressourcen vorhanden, die sich ideal für die skalierbare Videokommunikation eignen. Was bremst diese Unternehmen aus?

Viele Teams wissen nicht, wie sie den Einstieg finden. Zwischen Tagesgeschäft und Projektstress bleibt kaum Zeit, neue Formate anzustoßen. Häufig wirkt Videoproduktion zusätzlich zu teuer oder zu aufwendig.

Teams planen Inhalte zwar als Video, setzen sie dann aber doch als Blogartikel um – weil es schneller geht oder einfacher erscheint. Das Problem: Diese Inhalte geraten schneller in Vergessenheit als man „Lesedauer: 8 Minuten“ lesen kann.

Teams brauchen einen direkten, machbaren Weg zur Videoerstellung. Genau hier setzt Inhouse-Produktion an.

Inhouse statt Agentur: 71 Prozent der Unternehmen erstellen Videos bereits selbst

Der Trend ist klar: Immer mehr Unternehmen holen ihre Videoproduktion ins Team. 71 Prozent produzieren bereits intern. Der Grund liegt auf der Hand: Wer selbst produziert, spart nicht nur Budget, sondern gewinnt vor allem Zeit, Flexibilität und Kontrolle.

Anstatt auf Agenturfreigaben zu warten, starten Teams sofort, passen Inhalte in Echtzeit an und veröffentlichen auf verschiedensten Kanälen. Tools wie PlayPlay unterstützen sie dabei mit allem, was es braucht: von Schnitt und Gestaltung bis hin zu Skripten, Storyboards und Untertiteln per KI. Vorlagen im Corporate Design sorgen dafür, dass alles markenkonform bleibt.

Der Effekt: Videos entstehen nicht irgendwann, sondern in wenigen Stunden. Viele Unternehmen berichten, dass sie ihre Videoerstellung damit um das Fünffache beschleunigt haben, ohne an Qualität zu verlieren.

Text-zu-Video, Untertitel, Voice-Over: Dank KI-Funktionen erstellen Teams in kurzer Zeit professionelle Videos mit PlayPlay.(Bild:  Playplay)
Text-zu-Video, Untertitel, Voice-Over: Dank KI-Funktionen erstellen Teams in kurzer Zeit professionelle Videos mit PlayPlay.
(Bild: Playplay)

Mehr Leads, Bewerbungen, Engagement: Was Videos in Unternehmen leisten

Marketing und Content

Wenn Marken Wirkung zeigen wollen, führt kein Weg an Video vorbei. Es bringt Produkte zum Leben, erzählt Geschichten mit Gefühl und übersetzt Kampagnen in klickbare Ergebnisse. Das Format Video trifft direkt ins Herz der Zielgruppe. Und ins Reporting: bessere Conversion Rates, mehr Sichtbarkeit, stärkere Relevanz.

Social Media

Auf Social Media zählt jede Sekunde: Aufmerksamkeit ist knapp, Inhalte müssen sofort funktionieren. Genau hier spielt Video seine Stärke aus. Es macht Inhalte greifbar, Marken sympathisch und Formate teilbar. Wer regelmäßig kurze, spannende Clips veröffentlicht, bleibt im Feed präsent und baut eine echte Verbindung zur Community auf. Genau darauf reagieren Nutzer mit Likes, Kommentaren und Shares und verstärken so die Reichweite der Marke.

Unternehmenskommunikation

Strategien erklären, Projekte vorstellen, Veränderung begleiten: Video bringt komplexe Inhalte auf den Punkt. Es spart Rückfragen, schafft Vertrauen und macht selbst trockene Themen zugänglich.

Interne Kommunikation und HR

Video schafft Nähe und macht interne Kommunikation erlebbar. Inhalte lassen sich wiederholen, jederzeit abrufen und individuell nutzen. Das erleichtert den Einstieg für neue Mitarbeitende, macht Kommunikation zugänglicher und sorgt dafür, dass wichtige Inhalte nicht verloren gehen. So entsteht eine Verbindung, auch über Standorte und Bildschirme hinweg.

Employer Branding und Recruiting

Im Employer Branding kommt es auf Authentizität an. Videos zeigen echte Menschen, Geschichten und Einblicke hinter die Kulissen. Wer so kommuniziert, stärkt die Arbeitgebermarke und erreicht genau die Talente, die wirklich passen. Ein starker erster Eindruck entsteht durch Nähe, Haltung und Persönlichkeit – und genau das transportiert Video.

Inhouse-Videoproduktion funktioniert auch ohne großes Team, Studio oder Video-Expertise

Wer heute mit Video starten will, braucht kein Studio, kein Briefing-Marathon, kein Spezialwissen. Was es braucht, ist Klarheit: Was soll das Video leisten? Wer soll es sehen? Und wo macht es wirklich einen Unterschied?

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Viele Unternehmen starten mit einem einzigen, gut gewählten Use Case. Ein Onboarding-Video für neue Mitarbeitende. Ein Social Clip für die nächste Kampagne. Ein kurzes Testimonial von Kundenseite. Sobald das erste Video steht, folgt oft das zweite – und dann ein ganzer Prozess.

Denn Inhouse-Video heißt nicht mehr Arbeit für alle. Es heißt: klarere Abläufe, weniger Reibung, mehr Kontrolle im Alltag. Teams gewinnen Zeit, Sichtbarkeit und die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie, wann und wofür sie Video einsetzen.

Die Zeit für Inhouse-Video ist jetzt

Viele Unternehmen haben längst begonnen, ihre Videostrategie intern zu skalieren. Mid-Market-Firmen produzieren im Schnitt über 250 Videos pro Jahr, deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren. Diese Entwicklung zeigt: Immer mehr Teams planen ihre Videoinhalte systematisch und setzen sie regelmäßig um, statt nur gelegentlich einzelne Formate zu produzieren.

Früher bedeutete Video oft: externe Agentur, langer Vorlauf, hoher Aufwand. Heute geht das anders. Inhouse-Videoproduktion macht den Prozess schlanker, schneller und planbarer. Sie gibt Teams die nötige Flexibilität, beschleunigt Abläufe und schafft die Voraussetzung, um Inhalte in der Frequenz und Qualität zu liefern, die heute erwartet wird.

Wer jetzt beginnt, baut Schritt für Schritt einen Prozess auf, der dauerhaft Wirkung entfaltet. Wer wartet, riskiert, dass andere in Sachen Sichtbarkeit, Bewerberansprache und Markenbindung vorbeiziehen.

#B2Bdays25

Mehr zum Thema erfahren auf den

B2B Communication Days 2025 | 7. + 8. Oktober 2025

Ein neuer Stern am Event-Himmel: Die B2B Days bekommen in diesem Jahr ein Upgrade.
(Bildquelle: VCG)

Sie wollen mehr zum Thema Video Content erfahren? In seinem Vortrag auf den B2B Communication Days zeigt Philipp Wolf, wie Unternehmen heute Inhouse-Prozesse so einrichten, dass sie Videoformate regelmäßig und strategisch im Marketing einsetzen können. Diese praktischen Tipps und Tricks aus der Praxis dürfen Sie auf keinen Fall verpassen!
Mehr Informationen zum Vortrag und zum Programm erhalten Sie hier:

Zum Programm

*Lili Frankus ist Inbound Marketing Managerin bei PlayPlay.

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