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Corporate Design in Powerpoint So präsentieren Sie markenkonform und kostengünstig

| Autor / Redakteur: Stephan Kuhnert / Gesine Herzberger

Viele Unternehmen investieren enorme Summen in ihre Markenführung: durch TV-Spots, Hochglanzanzeigen oder die Schulung ihrer Verkäufer. Was dabei oft vergessen wird, ist die schriftliche Korrespondenz der Mitarbeiter.

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Wissen Sie, an welchen Corporate Design-Richtlinien Sie sich bei Ihren Präsentationen halten sollen?
Wissen Sie, an welchen Corporate Design-Richtlinien Sie sich bei Ihren Präsentationen halten sollen?
(Bildquelle: istockphoto)

Häufig weisen gerade Präsentationen deutliche Defizite auf. Unübersichtlich gestaltete Folien sowie mangelnde Corporate Design-Konformität (CD) aufgrund beliebig gewählter Schriften und Farben hinterlassen bei Kunden, Bewerbern, Lieferanten und anderen Stakeholdern einen unprofessionellen Eindruck. Wenn man dann noch bedenkt, dass große Unternehmen jährlich tausende Präsentationen nach außen kommunizieren, wird offensichtlich, wie groß das Risiko eines Imageverlusts ist.

CD-Richtlinien

In vielen Betrieben – ganz gleich ob Start-up, Mittelständler oder Konzern – existieren verbindliche CD-Richtlinien für die Nutzung von Powerpoint. Laut einer Studie, die das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag von Made in Office durchgeführt hat, gibt es in knapp 65 Prozent der befragten Unternehmen mit einer Größe ab 500 Mitarbeitern entsprechende Vorgaben. Allerdings halten sich nur rund 22 Prozent der Mitarbeiter sehr gut und 44 Prozent gut an die CD-Richtlinien, wenn sie mit Powerpoint arbeiten. Genau hier liegt der Knackpunkt: Unternehmen lassen sich ihren konsistenten Markenauftritt viel Geld kosten – und werden dem Markenimage in der externen Kommunikation dann doch nicht gerecht.

Um zumindest bei der Office-basierten Kommunikation in Sachen CD und Aktualität der Inhalte auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich die Integration einer Zusatz-Software für Powerpoint. Mithilfe eines solchen Programms können Marketingverantwortliche einen verbindlichen Rahmen setzen, was das Layout und den Inhalt von Präsentationen angeht.

Das Herzstück: eine zentrale Bibliothek

Grundlage einer solchen Applikation bildet eine zentrale Datenbank, eine Art Bibliothek, in der sämtliche Folien, Präsentationen, Grafiken, Tabellen und Videos nach Kategorien gespeichert sind. Auf Basis eines flexiblen Rechtekonzepts ist es Marketers möglich, die Zugriffsrechte unkompliziert zu steuern: Änderungen an einer Präsentationsvorlage sind in der Regel der Marketingabteilung vorbehalten – ebenso wie die Entscheidung, auf welche Folien und Medienobjekte der Vertrieb zugreifen darf.

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