Lead Management Summit 2025 Eine Reise durch Innovationen, Strategien und Networking-Höhepunkte

Von Lena Ulsenheimer 22 min Lesedauer

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Stellen Sie sich vor, Sie steigen in einen Hop-On-Hop-Off-Bus, bereit für eine aufregende Entdeckungstour durch die Welt des Lead Managements. Genauso fühlten sich die über 200 Teilnehmer des Lead Management Summits 2025, der am 8. und 9. April in Würzburg stattfand. Gemeinsam mit 30 erfahrenen Experten erkundeten sie eine dynamische Landschaft voller praxisorientierter Einblicke.

Sie konnten beim letzten Lead Management Summit nicht dabei sein? In diesem Nachbericht nehmen wir Sie mit auf eine Reise im Hop-On-Hop-Off Bus durch die Veranstaltung.(Bild:  Unsplash)
Sie konnten beim letzten Lead Management Summit nicht dabei sein? In diesem Nachbericht nehmen wir Sie mit auf eine Reise im Hop-On-Hop-Off Bus durch die Veranstaltung.
(Bild: Unsplash)

Wie auf einer Stadtrundfahrt machten die Teilnehmer an verschiedenen thematischen „Haltestellen“ Stopp, um wertvolle Insiderinformationen aufzusaugen, neue Kontakte zu knüpfen und im persönlichen Dialog innovative Lösungen zu entwickeln. Denn die besten Ideen entstehen oft im Austausch mit Gleichgesinnten.

Das umfassende Programm widmete sich dem gesamten Lead Management Prozess: von der Lead Generierung über Lead Nurturing, Scoring und Routing bis hin zu den neuesten Tools. Ziel war es, den gesamten Prozess in seiner Komplexität zu beleuchten und sowohl Newcomern als auch erfahrenen Experten im Bereich Marketing und Vertrieb tiefere Einblicke und neue Impulse zu bieten. Moderiert wurde der Fachkongress durch Bernd Meidel.

In diesem Nachbericht nehmen wir Sie mit auf eine Reise im Hop-On-Hop-Off Bus. Gemeinsam sehen wir uns noch einmal alle Haltestellen des Lead Management Summits 2025 an.

Impressionen vom Lead Management Summit 2025
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Haltestelle Küchenparty

Den Auftakt des Lead Management Summits 2025 – und somit den ersten Stopp auf der Lead Management Busreise – machten die „SchaltschrankGESTALTER“ mit ihrer heiß erwarteten Keynote „Gemeinsam Kochen, Getrennt Genießen: Innovation und Zusammenarbeit im Schaltanlagenbau“, die den Funken für ein inspirierendes Event setzte. Unter dem provokanten Titel „Süppchen oder Menü? Warum wir als Wettbewerber gemeinsam kochen und trotzdem getrennt essen!“ beleuchteten die Referenten Gabriele Geiger, Thomas Heberlein und Detlef Kloke die innovative Zusammenarbeit innerhalb der Steuerungs- und Schaltanlagenbranche.

Die Initiative, bestehend aus fünf führenden Unternehmen – EPLAN GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH, RITTAL GmbH & Co. KG, Siemens AG und WAGO GmbH & Co. KG –, hat sich ein klares Ziel gesetzt: Die Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern, indem man nicht nur als Einzelkämpfer, sondern im Kollektiv agiert.

In ihrer Keynote betonten die SchaltschrankGESTALTER die Notwendigkeit, manuelle Tätigkeiten zu reduzieren und durchgängige Prozesse zu schaffen, um dem Fachkräftemangel und dem steigenden Automatisierungsdruck zu begegnen. Über eine Mediathek mit rund 50 Videos, Webinare und einem eigenen Event, dem Schaltschrankfestival, wurde der Kunde konsequent in den Mittelpunkt gestellt. So wird in den frühen Phasen des Leadprozesses „gemeinsam gekocht“, um eine stärkere Marken- und Kundenbindung zu erzielen, bevor die Leads individuell durch die einzelnen Unternehmen weiterbearbeitet werden.

Key Learnings:

  • Zusammenarbeit zwischen Wettbewerbern kann die Innovationskraft und Marktposition stärken.
  • Die Fokussierung auf kundenzentrierte Prozesse ermöglicht nachhaltigen Erfolg.
  • Der Austausch von Expertenwissen schafft neue Perspektiven und fördert die Branchenentwicklung.
Wir wollen die Zukunftsfähigkeit der Branche sichern.

Gabriele Geiger, SchaltschrankGESTALTER

Die Keynote setzte ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Kooperation im Wettbewerb einen erheblichen Mehrwert schaffen kann und erweiterte den Horizont der Teilnehmer des Summits gleich zu Beginn.

Vielfalt entdecken: Breakoutsessions boten tiefe Einblicke

Nach der inspirierenden Eröffnungskonferenz war es Zeit, tiefer in die Materie einzutauchen: Die Teilnehmer hatten nun die Möglichkeit, sich in die Breakoutsessions zu begeben. Dabei liefen parallel stets drei Sessions mit unterschiedlichen Themenbereichen, sodass für jeden Interessierten etwas dabei war. Ob es um Lead-Prozesse, die neuesten Marketingstrategien oder innovative Technologien ging – die Vielfalt der Sessions ermöglichte es den Teilnehmern, individuell relevante Schwerpunkte zu setzen und wertvolle Erkenntnisse für ihren beruflichen Alltag zu gewinnen.

Haltestelle Effiziente Lead-Prozesse

Daniel Hertneck – Smartes Sales Enablement: Wie Sie Ihre Leads effizient in Opportunities verwandeln

In seiner Session „Smartes Sales Enablement“ fokussierte sich Daniel Hertneck darauf, wie Unternehmen ihre Leads auf effizientem Wege in profitable Opportunities umwandeln können. Er betonte den Wert, die Vertriebsteams mit den richtigen Argumenten zur richtigen Zeit auszustatten, um den Erfolg in jeder Phase der Customer Journey zu maximieren. Einmal mehr wurde deutlich, dass die eng verzahnte Zusammenarbeit und der kontinuierliche Austausch zwischen Marketing und Sales, symbolisiert durch das Bild eines Reißverschlusses, unverzichtbare Bestandteile eines erfolgreichen Lead Managements sind.

Key Learnings:

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  • Die Bedeutung von Buyer Personas und Customer Journeys als Basis für erfolgreiches Lead Management.
  • Wichtigkeit der Datenqualität und eine abgestimmte Content Strategie.
  • Kriterien und KPIs für erfolgreiches Lead Management müssen gemeinsam mit Sales abgestimmt werden.
Datenqualität ist eine Herausforderung für alle Unternehmen.

Daniel Hertneck, Funntastic GmbH

Lutz Klaus – Espresso-Workshop Funnel Management: Von der Lead-Generierung bis zur Optimierung

Lutz Klaus präsentierte im kompakten Espresso-Workshop seine Erkenntnisse zum Funnel Management, die den Teilnehmern ermöglichten, ihre Marketing-Relevanz zu steigern und Budgets zu sichern. Mit seiner erfrischend pragmatischen Herangehensweise betonte er die Notwendigkeit geduldig den richtigen Funnel aufzusetzen, um letztendlich die richtigen Leads an den Vertrieb übergeben zu können. Er stellte die 3-V-Methode vor (Verstärken, Verbreitern, Versiegeln) zur Optimierung des Funnels und diskutierte KPIs sowie Performance Indikatoren detailliert durch.

Key Learnings:

  • Der Unterschied zwischen kopflastigen und bauchlastigen Funnels und ihre Messgrößen.
  • Man sollte sich die Zeit nehmen, einen richtigen Funnel aufzusetzen, um am Ende die richtigen Leads an den Vertrieb übergeben zu können.
  • Es geht darum, zu messen was möglich ist, und dann zu optimieren.
Lead Management fängt mit einer sauberen Zielgruppendefinition an

Lutz Klaus, Marketing ROI Experts

Jan-Frederik Ahrens, Peter-Cornelius Schütte, Maika-Alexander Stangenberg – Lead-Prozesse und der Anspruch an Content: eine Frage der Flughöhe

In dieser Session analysierten Jan-Frederik Ahrens, Peter-Cornelius Schütte und Maika-Alexander Stangenberg den komplexen Zusammenhang zwischen Lead Prozessen und den Ansprüchen an den Content. Sie verdeutlichten, dass datengetriebene und kreative Inhalte entscheidend für eine effektive Lead Generierung sind. Mit praktischen Beispielen illustrierten die Experten, wie genaue Zieldefinitionen, geeignete KPI-Setzungen und relevantes Content Marketing zum Erfolg führen.

Key Learnings:

  • Nurture-Idealprozesse sind gut für eine Orientierung. Die realen Prozesse orientieren sich an den Reifegraden der Märkte, an den Möglichkeiten der einzelnen Unternehmen. Es muss ein Framework geschaffen werden, Units brauchen aber Luft zum Atmen.
  • Wichtige Voraussetzung ist eine klar definierte und gut geführte Marke.
  • Marketing muss aus der Wasserträgerrolle befreit werden und beim Thema Lead Generierung eine führende Rolle übernehmen. Das Einführen dieser Prozesse ist schmerzhaft, weil nicht alle Businesslines im Vordergrund stehen können. Der Prozess kostet Geduld.
Es wird nicht mehr Content gebraucht, sondern relevanterer Content.

Maika-Alexander Stangenberg, adesso SE

Haltestelle Umsatz

Nach den intensiven Breakoutsessions, die den Teilnehmern wertvolle Einblicke in effektive Lead-Prozesse und Strategien boten, wurde der Fokus im nächsten Impulsvortrag auf die praktische Anwendung solcher Strategien gerichtet. Katharina Zangerle und Benjamin Hackl zeigten in ihrem Vortrag „Von der Theorie zur Praxis: So wandeln Sie Klicks in Umsatz um“ eindrucksvoll, wie digitale Tools zur Lead Generierung erfolgreich in die Vertriebsprozesse integriert werden können.

Die Experten von KEBA Industrial Automation gaben in ihrem Impulsvortrag einen spannenden Einblick in die Funktionsweise eines Produktkonfigurators, der als Instrument zur Lead Generierung im Unternehmen eingesetzt wird. Sie erläuterten ebenso, wie der Konfigurator geschickt in den Verkaufsprozess integriert wurde. Um dem Konfigurator die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen, setzte KEBA sowohl auf organische als auch bezahlte Kampagnen, einschließlich Google Ads und einer mehrphasigen LinkedIn-Strategie, die von der Kaltakquise bis zum Re-Targeting reichte.

Dabei war das Engagement der Vertriebsabteilung von Anfang an essenziell, um die Effektivität des Tools zu maximieren. Dieser strategische Einsatz führte zu einer bemerkenswerten Verbesserung der Leadqualität und einer Reduzierung der Kosten pro Lead auf rund 50 Euro. Die Erfolgsgeschichte von KEBA verdeutlichte, dass eine durchdachte Kombination aus digitalen und traditionellen Marketingkanälen, begleitet von einer robusten Vertriebsstrategie, essenziell für nachhaltigen Geschäftserfolg ist.

Key Learnings:

  • Der zielgerichtete Einsatz eines Produktkonfigurators kann die Effektivität der Lead Generierung maßgeblich erhöhen.
  • Eine mehrphasige LinkedIn-Strategie, bei der unterschiedliche Zielgruppensegmente angesprochen werden, kann die Kosten pro Lead signifikant senken. Der Zeitfaktor darf hier aber nicht außer Acht gelassen werden.
  • Die enge Zusammenarbeit mit dem Vertrieb ist entscheidend für die erfolgreiche Implementierung solcher digitalen Tools.
  • Es sollte zu Beginn geklärt werden, wie das CRM in den Prozess eingebunden wird und was genau mit den Leads in welcher Phase passiert.
  • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: „Ständiges Monitoring is the key“.
Wir haben den Sprung ins kalte Wasser gewagt.

Katharina Zangerle, KEBA Group AG

Haltestelle Trendsetter

Nach einer inspirierenden Tour durch die Geschichte eines Produktkonfigurators, machte der Lead Management Bus am nächsten Stopp Halt. steigt unser Lead Management Bus nun in die nächste Runde ein. Themen dieser Haltestelle: Social Selling, Customer Experience und Wachstumsstrategien im B2B.

Torben Fangmann und Dennis Haase – Social Selling in der Industrie wirksam verankern: Praxiscase Wöhler Technik

In dieser Session zeigten Torben Fangmann und Dennis Haase auf, wie Social Selling effektiv in der Industrie implementiert werden kann. Anhand des Praxisbeispiels von Wöhler Technik verdeutlichten sie, dass es klare Prozesse benötigt, um trotz Zeitknappheit im Vertrieb erfolgreich auf LinkedIn zu agieren. Das Konzept: Pro Produktsparte des Unternehmens wurde ein Vertriebspartner positioniert und die jeweiligen Profile wurden dabei organisch aufgebaut. Die Zielsetzung: Acht bis zehn Messekontakte innerhalb einer Woche aufbauen. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelte das Marketing mit dem Vertrieb einen Posting Plan und tauschte sich regelmäßig aus, um immer tiefer in die Zielgruppe einzusteigen.

Die Referenten betonten, dass Authentizität in der Kommunikation entscheidend ist und dass der Spagat zwischen stilvollen und authentischen Inhalten gelingen muss, um potenzielle Kunden anzusprechen. Die zentrale Erkenntnis war, dass Social Selling nicht nur Methapher sein sollte, sondern konkrete Erfolge im Vedrtrieb bringen muss.

Key Learnings:

  • Erfolgreiches Social Selling basiert auf klaren Prozessen und abgestimmter Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb.
  • Authentische Kommunikation schafft Vertrauen und Engagement bei der Zielgruppe.
  • Eine gut durchdachte Social Selling Strategie führt zu mehr Engagement und wertvollen Leads.
Kein Vertriebler auf der Welt hat die Zeit, drei Stunden am Tag auf LinkedIn rumzudaddeln. Deshalb braucht es für Social Selling klare Prozesse!

Torben Fangmann, Smovement GbR

Michelle Sprinz und Sebastian Bosch – Customer Experience messbar machen - Daten nutzen, Kunden begeistern

Michelle Sprinz und Sebastian Bosch brachten den Teilnehmern in ihrer Session näher, wie wichtig es ist, Kundenbegeisterung messbar zu machen und wie eine datengetriebene Customer Experience als Wettbewerbsvorteil genutzt werden kann. Sie legten die einzelnen Schritte dar, von der Definition wichtiger KPIs bis hin zur konkreten Umsetzung von Optimierungen anhand datenbasierter Analysen. Die Vortragenden unterstrichen, dass ein tiefes Verständnis der Kundenreise sowie gezielte Optimierungen die Voraussetzung für eine erfolgreiche Kundenbindung sind.

Key Learnings:

  • Datengetriebene Analysen sind der Schlüssel zu einer verbesserten Customer Experience.
  • Die konsequente Definition und Verfolgung der richtigen KPIs ermöglicht es, die größten Absprungstellen zu identifizieren und Quick Wins zu erzielen.
  • Eine kontinuierliche Optimierung auf Basis von Kundenverhalten führt zu einer nachhaltigeren Kundenbindung und Zufriedenheit.
Ein Unternehmen möchte Kunden, die wiederkommen oder sogar weiterempfehlen, dabei kann eine Customer Journey helfen.

Sebastian Bosch, MOSAIQ GmbH

Nils Horstmann – Die Top 12 internationalen Märkte für deutsche B2B-Unternehmen: Ihr Weg zu digitalem Wachstum

Nils Horstmann präsentierte den Teilnehmern die wesentlichen Strategien und Taktiken, um in den 12 wichtigsten internationalen Märkten für deutsche B2B Unternehmen digital zu wachsen. Er hob hervor, dass Internationalisierung nicht nur eine Chance, sondern eine strategische Notwendigkeit für modernes B2B Marketing ist. Durch kundennahe Beispiele und Markteinsichten zeigte er, wie wichtig lokale Anpassungen und interkulturelle Kompetenz für den Erfolg in ausländischen Märkten sind.

Key Learnings:

  • Strategien sollen global gedacht, aber lokal umgesetzt werden.
  • Lokalisierung bedeutet mehr als nur Übersetzungen – sie erfordert eine tiefgreifende Anpassung an lokale Gegebenheiten.
  • Tools und Daten sind essenziell für nachhaltigen Erfolg in internationalen Märkten.
Wer global erfolgreich sein will, braucht digitale Exzellenz und interkulturelle Kompetenz.

Nils Horstmann, eviom GmbH

Haltestelle Strategische Insights

Nach einem spannenden Zwischenstopp bei den Themen Social Selling, Customer Experience und internationalen Wachstumsstrategien führte die Reise im Lead Management Hop-On-Hop-Off-Bus nun zu drei weiteren strategischen Stationen. Auch diese Sessions boten den Teilnehmern umfangreiche Kenntnisse, die dabei helfen, ein starkes Fundament für nachhaltigen Erfolg im Bereich Lead Management aufzubauen.

Sabrina Dür – Spy-Game: Lead Observation – Vom ersten Touchpoint bis zum treuen Kunden

Sabrina Dür nahm die Teilnehmer mit auf eine investigative Reise durch den Lead Management Prozess, von den ersten Kundenkontakten bis hin zur langfristigen Kundenbindung. Sie stellte den innovativen Ansatz des „Spy-Game“ vor – ein Spiel, das die digitalen Verkaufsanleitungen neu erfindet. Dabei unterstrich sie die Benefits eines ganzheitlichen Flywheel-Modells, das die nahtlose Integration von Lead Generierung und Kundenbindung ermöglicht, um maximale Effizienz zu erreichen.

Key Learnings:

  • Der Übergang vom klassischen Funnel zum Flywheel-Modell fördert die nachhaltige Kundenbindung und Lead Generierung.
  • Sabrinas Devise: „Wenn man nicht weiterkommt: Das Problem Problem sein lassen und einen anderen Weg gehen“
  • Dynamics kann keine aufgezeichneten Events ausspielen.
  • Lead-Teams bilden. Die Diskussionen zwischen Marketing und Vertrieb nicht mehr zulassen und zusätzlich eine neutrale Taskforce mit gemeinsamem Ziel aufsetzen.
  • Die kritische Beobachtung und konsequente Analyse von Leads und deren Verhalten ermöglichen eine gezielte strategische Ausrichtung. KPIs müssen festgelegt werden, jedoch sollte man bei der Messung nicht zu sehr ins Detail gehen.
  • Ein interdisziplinärer Ansatz, der sowohl Marketing als auch Vertrieb integriert, ist unerlässlich für den Erfolg im Lead Management.
Die Idee vom Flywheel ist der sich selbst-bewegende Drive: Biete ich gute Informationen an, kommen die Leads von morgen zu uns.

Sabrina Dür, ADLON Intelligent Solutions GmbH

Franko Schulz – B2B Websites und Landingpages – Die Synergie von UX/UI-Design, Demand Generation und Lead Generation

Franko Schulz zeigte auf, wie moderne B2B Websites und Landingpages durch die Synergie von UX/UI-Design, Demand Generation und Lead Generation zu einem mächtigen Werkzeug im Lead Management werden können. UX/UI-Design ist nicht einfach Grafik oder Design, sondern eine Strategie-Entscheidung und ein wichtiger SEO-Faktor. Während UX die gesamte Nutzererfahrung eines Nutzers mit der Website bedeutet, spricht man bei UI von spezifischen Elementen, mit denen ein Nutzer interagiert.

Die Session umfasste umfassende Strategien, um durchdachte Nutzererfahrungen zu schaffen, die nicht nur die Benutzerzufriedenheit steigern, sondern auch die Konversionen erhöhen.

Key Learnings:

  • UX und UI sind nicht nur technische Herausforderungen, sondern strategische Bausteine effektiven Marketings.
  • Eine visuell ansprechende und funktional präzise gestaltete Website kann als direkter Spiegel des Markenimages wirken.
  • Optimale Website-Performance basiert auf klar definierten CTAs, responsive Designs und persönlichem Content.
  • Es ist wichtig die Kundenperspektive im gesamten Prozess einzunehmen und die Journey so zu nutzen.
94 Prozent der Menschen betrachten eine Website als Spiegelbild der Marktreputation.

Franko Schulz, Vogel Corporate Solutions GmbH

Dr. Bettina Kriegl – Jobs-to-be-Done: Kundenzentrierte Strategien für B2B Marken

Dr. Bettina Kriegl brachte den Teilnehmern das Jobs-to-be-Done-Framework näher, mit dem B2B Unternehmen erfolgreich kundenzentrierte Strategien entwickeln können. Durch ihre Session ermutigte sie die Teilnehmer, Bedürfnisse der Kunden konkret zu verstehen und diese Erkenntnisse in die Produkt- und Kampagnenentwicklung zu integrieren, um emotionale Bindungen zu schaffen.

Key Learnings:

  • Die Bedürfnisse der Kunden müssen im Mittelpunkt jeder Strategie stehen, um langfristige Erfolge zu sichern.
  • Emotionales Marketing kann in der B2B Welt den entscheidenden Unterschied machen.
  • Durch das Jobs-to-be-Done-Framework können Produkte und Dienstleistungen stark an den wirklichen Anforderungen der Kunden ausgerichtet werden.
Wir dürfen nicht immer über uns und unsere Produkte sprechen, sondern darüber, welche Bedürfnisse der Kunden wir erfüllen.

Dr. Bettina Kriegl, Vogel Corporate Solutions GmbH

Haltestelle Erfolgsstrategie

Im abschließenden Impulsvortrag „Gezielte Ansprache im Marketingfunnel: Erfolgsstrategien bei Rittal“ des ersten Tages brachte Neele Höchst den Teilnehmern das Konzept des zielgerichteten (Re-)Targetings im Marketingfunnel näher. Gespickt wurde ihr Vortrag mit Best Practices aus ihrem Unternehmen Rittal. Neele erläuterte, wie Rittal Herausforderungen wie lange Verkaufszyklen und die komplexe Erfolgsmessung von Kampagnen durch präzise Segmentierung und gezielte Ansprache meistert. Dabei hob sie hervor, dass die Personalisierung von Inhalten, unterstützt durch KI, eine tragende Rolle spielt.

Zusätzlich unterstrich Höchst die Wichtigkeit eines effizienten Erwartungsmanagements gegenüber den Stakeholdern sowie die Notwendigkeit, Kampagnenstrategien kontinuierlich an den übergeordneten Unternehmenszielen auszurichten. Eine durchgängige Re-Conversion von bestehenden Kunden und bekannten Nutzern steht im Mittelpunkt ihrer Always-on-Strategien, um den Marketingfunnel effizient zu ergänzen.

Key Learnings:

  • Eine sinnvolle Segmentierung und gezielte Ansprache sind entscheidend, um den Erfolg von Kampagnen zu maximieren.
  • Die Integration moderner Technologien und KI in den Marketingprozess kann die Personalisierung von Inhalten unterstützen und verbessern.
  • Erwartungsmanagement und klare Zieldefinitionen helfen, Kampagnen nachhaltig erfolgreich zu gestalten und mit Unternehmenszielen in Einklang zu bringen.
Nichts wird umgesetzt, das nicht einem Ziel dient.

Neele Höchst, RITTAL GmbH & Co. KG

Haltestelle Digitaler Wandel

Nach einem ereignisreichen ersten Tag voller innovativer Insights und praktischer Strategien stiegen die Teilnehmer am zweiten Tag erneut in den Lead Management Hop-On-Hop-Off-Bus, bereit, weitere spannende Ziele zu entdecken. Der zweite Tag des Summits begann mit einer inspirierenden Eröffnungskeynote von Jens Tinapp: „Master Water – Vom traditionellen Marketing für Wasserzähler zum integrierten digitalen Lead Management im Mittelstand.“

Jens Tinapp präsentierte den beeindruckenden Wandel, den Diehl Metering durchlaufen hat, um das traditionelle Marketing für Wasserzähler in ein modernes, integriertes digitales Lead Management zu transformieren. Am Beispiel der Software für Water Loss Management zeigte er schrittgenau, wie Diehl Metering, unterstützt durch Kundeninsights, digitale Kanäle und Inbound Marketing, das Portfolio des Unternehmens neu ausrichtete, um optimal auf die veränderten Kundenbedürfnisse zu reagieren. Das Ergebnis: Von 2023-2025 stellte das Unternehmen fast alle neuralgischen Punkte sowie einen durchdachten, digitalen Funnel neu auf.

Ein wesentlicher Aspekt der Keynote war die Transformation der Kundeninteraktion über digitale Medien, die Einführung eines streng zielgerichteten CRM-Systems und der Einsatz von Webinaren. Diese Maßnahmen führten nicht nur zu einer höheren Bindung der Kunden, sondern auch zu einer beachtlichen Verbesserung der Funnel-Effizienz.

Key Learnings:

  • Die Implementierung eines durchdachten CRM-Systems kann den gesamten Kontaktprozess mit Kunden vereinfachen und verbessern.
  • Moderne Marketingstrategien, die auf Kundenbedürfnissen basieren, sind essenziell für die Transformation von traditionellen Geschäftsmodellen.
  • Die Kombination von digitalen Tools und strategischer Planung ermöglicht eine fortschrittliche Lead Generierung und Kundenbindung.
Am Ende hat sich der Vertrieb sogar beschwert, dass wir zu viele Leads liefern. Gibt es ein schöneres Ergebnis einer digitalen Transformation?

Jens Tinapp, Diehl Stiftung & Co. KG

Haltestelle Innovation

Die nächste Haltestelle auf der Lead Management Reise bot den Teilnehmern wegweisende Ansätze im modernen Lead Management.

Sascha Albrink – Picken Sie sich Ihre Rosinen aus über 250 Projekten im Lead Management

Sascha Albrink teilte in dieser Breakout Session wertvolle Erkenntnisse aus mehr als 250 Projekten im Bereich Lead Management. Er gab direkte Einblicke in Best Practices und bewährte Strategien, die er im Laufe seiner Karriere entwickelt hat. Ein zentrales Thema war die Fähigkeit, aus einer Fülle von Projekten gezielt die erfolgversprechendsten Ansätze zu identifizieren und zu optimieren, um maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen und Märkte zu schaffen.

Key Learnings:

  • Die Fähigkeit, relevante Informationen zu identifizieren und zu nutzen, ist entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von Lead Management Tools.
  • Erfolgsbeispiele aus der Praxis dienen als Inspiration und Benchmarking für die eigene Strategie.
  • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an die spezifischen Bedürfnisse jedes Projekts sind entscheidend für nachhaltigen Erfolg.
Customer Journey ist das, worum es geht - das einzige was sich verändert ist die Technologie, die man dafür einsetzt!

Sascha Albrink, sixclicks GmbH

Stephanie Krüger und Nikolas Fleschhut – AI <3 Recruiting: Wie Sie mit ein paar Tricks den Recruiting-Funnel Ihrer HR-Kollegen mit Leads füllen

Stephanie Krüger und Nikolas Fleschhut demonstrierten, wie künstliche Intelligenz (KI) den Recruiting-Funnel effektiv mit hochwertigen Leads füllen kann. Sie skizzierten einen idealen Prozess, beginnend bei der strukturierten Vorbereitung bis hin zur Durchführung und Optimierung von Kampagnen. Die Session betonte, wie wichtig es ist, dass Marketing und HR gemeinsam strategische Entscheidungen treffen, um die Herausforderungen des modernen Recruiting-Marktes zu bewältigen.

Key Learnings:

  • Ein strukturierter Recruiting-Prozess verbessert die Qualität der eingehenden Bewerbungen und die Effizienz des Recruiting-Funnels.
  • KI kann an verschiedenen Stellen im Prozess unterstützend wirken, sollte jedoch mit Bedacht eingesetzt werden, um Bias zu vermeiden.
  • Eine durchdachte Prozessentwicklung maximiert den Nutzen von KI in der Personalbeschaffung.

Eleni Stavrakis und Daniel Hertneck – Marketing und Sales Automation als Effizienz-Booster – mehr Neugeschäft mit weniger Aufwand

Eleni Stavrakis und Daniel Hertneck verdeutlichten, wie Marketing- und Verkaufsautomatisierungen als Effizienz-Booster genutzt werden können, um mit weniger Aufwand mehr Neugeschäft zu generieren. Ihre Session erklärte, wie Automatisierungspotenziale identifiziert und genutzt werden können, um Effizienzsteigerungen und Zeitersparnisse zu erzielen. Zudem beleuchteten sie, wie Hyperpersonalisierung und datengestützte Entscheidungen die Customer Experience und die Conversion Rates verbessern können.

Key Learnings:

  • Automatisierung kann signifikante Effizienzsteigerungen und Zeitersparnisse ermöglichen, wenn sie richtig umgesetzt wird.
  • Daten bilden die Grundlage für erfolgreiche Automatisierungslösungen, die die Customer Experience verbessern und die Marketingausgaben optimieren.
  • Durchdachte Automatisierungsstrategien können Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Haltestelle Datenchaos

Dominik Heigemeir entführte die Teilnehmer in die Welt der datengetriebenen Entscheidungen im B2B Marketing und zeigte eindrucksvoll auf, wie man aus einem scheinbaren Datenchaos eine strategisch wertvolle Conversion Strategie entwickeln kann. Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die Einführung einer Customer Data Platform (CDP), die es Unternehmen ermöglicht, Daten aus verschiedenen Quellen zu sammeln und zentral zu analysieren.

Heigemeir erklärte, wie eine effektive CDP das volle Potenzial der Datennutzung entfalten kann, um maßgeschneiderte Kundeninteraktionen zu gestalten. Dabei ging er auf die Herausforderungen ein, die mit der Kombination und Orchestrierung unterschiedlicher Datenquellen verbunden sind, und wie diese Hürden mit intelligenten Lösungen überwunden werden können. Die „magische Formel“ laut Heigemeir lautet: die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit an die richtige Person zu liefern, unterstützt durch eine nahtlose Integration von Automationstools.

Key Learnings:

  • Eine Customer Data Platform ist entscheidend, um datengetriebene Marketingstrategien zu realisieren und die Customer Experience zu optimieren.
  • Die sinnvolle Vernetzung und Nutzung von Transaktionsdaten, Website-Daten und Third-Party-Daten ermöglicht eine gezielte Kundenansprache.
  • Eine klare Strategie zur Datenintegration und -nutzung kann den Wert von Opportunities erhöhen und die Anzahl der erfolgreichen Conversions steigern.
Magic Formula: Right person, right content, right time.

Dominik Heigemeir, Festo Vertrieb GmbH & Co. KG

Haltestelle Expertise

Dr. Bettina Kriegl & Sebastian Human – Daten. Insights. Leads: Wie Marktforschung Ihre Lead Generierung gezielt verbessert

Dr. Bettina Kriegl und Sebastian Human tauchten mit den Teilnehmern tief in die Welt der datengetriebenen Marktforschung ein. Sie zeigten, wie relevante Daten zukünftig die Lead Generierung verbessern können, indem sie zielgerichtete und präzise Personas erstellen. Dieses spezialisierte Vorgehen erlaubt eine viel genauere Ansprache und damit effektivere Marketingkampagnen. Besonders betont wurde die Bedeutung von Präzision und Autoritäts-Bias: Genaue Zahlen und gut aufbereitete Statistiken verleihen den Kampagnen zusätzliche Glaubwürdigkeit.

Key Learnings:

  • Zahlen schaffen Wirkung, und der gezielte Einsatz von Daten stärkt die Lead Generierung.
  • Datengetriebenes Marketing ermöglicht die punktgenaue Ansprache und verbessert die Relevanz von Inhalten.
  • Studien und Marktforschungsdaten können als Content-Hub für diverse Kanäle dienen.
Wer Anworten geben will, muss Fragen stellen.

Sebastian Human, Vogel Corporate Solutions GmbH

Norbert Schuster – Nurturing Prozesse und LinkedIn – eine geniale Kombination wie Currywurst und Pommes

Norbert Schuster führte die Teilnehmer durch die vielfältigen Möglichkeiten, wie LinkedIn in Nurturing-Prozessen als kraftvoller Kanal eingesetzt werden kann. Er sprach darüber, dass das Entwickeln von Leads bis zur Vertriebsreife ein tiefergehendes Engagement erfordert als herkömmliche Awareness-Modelle es zulassen. Schuster unterstrich, dass LinkedIn als ein bedeutender Touchpoint im B2B Bereich fungiert, um die Customer Journey effektiv zu unterstützen.

Key Learnings:

  • Nurturing erfordert detaillierte Analysen der Customer Journey und eine genaue Zielgruppenansprache.
  • LinkedIn bietet die Möglichkeit, nicht nur Inhalte zu verbreiten, sondern auch eine aktiv-interaktive Kommunikation mit potenziellen Kunden zu fördern.
  • Eine fundierte Buyer Persona Analyse bildet die Grundlage für erfolgreiche Nurturing-Prozesse.
Ein richtiger Nurture-Prozess ist wertvoller als ein schlechter Vertrieb.

Norbert Schuster, strike2 GmbH

Jan-Frederick Ahrens & Yannick Fasters – Von Null auf Lead: Wie thyssenkrupp Materials Services mit smarter Go-to-Market-Strategie CO2-Transparenz vermarktet

Jan-Frederick Ahrens und Yannick Fasters präsentierten eine Fallstudie über die Einführung einer smarten Go-to-Market-Strategie bei thyssenkrupp Materials Services. Der Fokus lag auf der Vermarktung von CO2-Transparenz entlang der Lieferkette, was nicht nur zur Generierung von Leads führte, sondern auch thyssenkrupp als Experten im Bereich Nachhaltigkeit positionierte. Sie betonten die Wichtigkeit von Wissen als Kapital und die Offenheit, als Branchenführer zu agieren. Eine Maßnahme der Strategie war die Content Kampagne von Statista: Ein Whitepaper mit mehreren Varianten (Gesamtbooklet plus weitere Branchen mit jeweils spezifischen Zahlen) inklusive Statista-Daten und Customer Surveys aus Kundenseite. Das Whitepaper wurde zum Herzstück der Kampagne und vielseitig genutzt: beispielsweise für Vertrieb und Social Media.

Key Learnings:

  • Eine gut durchdachte Go-to-Market-Strategie kann Innovationsführer positionieren und das Vertrauen der Zielgruppe erwecken.
  • Die gezielte Nutzung von nachhaltigen Themen als Kommunikationsmittel kann erheblich zur Lead Generierung beitragen.
  • Erfolgreiche Go-to-Market-Strategien erfordern kontinuierliche Anpassungen und Einblicke aus dem Kundenverhalten. Es müssen immer wieder Kontaktpunkte geschaffen werden.
Wir denken voraus, indem wir den Kunden zeigen, was morgen relevant sein wird.

Yannick Fasters, thyssenkrupp Materials Services GmbH

Haltestelle Teamwork Makes the Dream Work

Nach einem tiefen Einblick in die strategische Nutzung von Daten durch Dominik Heigemeir, der die Teilnehmer dazu inspirierte, Anforderungen im Lead Management durch datenbasierte Lösungen zu meistern, rundete Bernd Schwieder den zweiten Tag und damit den Summit mit einer packenden Abschlusskeynote ab.

Abschlusskeynote: Lead, Love, Learn – Was Sales & Marketing in der Praxis wirklich zusammenbringt

Bernd Schwieder vom Bundesverband der Vertriebsmanager e.V. setzte mit seiner Keynote einen kraftvollen Schlusspunkt und betonte die Notwendigkeit einer harmonischen Zusammenarbeit zwischen Sales und Marketing. Er erläuterte die historische Spannung zwischen den beiden Bereichen und präsentierte praxistaugliche Lösungen, um diese Kluft zu überwinden. Schwieder stellte das Konzept „Lead, Love, Learn“ vor, ein dreiteiliges Modell, das Struktur, Beziehung und Entwicklung als Schlüssel zu erfolgreichem Teamwork identifiziert:

Lead = Struktur (Rollen definieren, gemeinsame Planung, gemeinsame Ziele, Verzahnte Vergütung, Schnittstellen beschreiben, IT-Integration)

Love = Beziehung (Produktive Konflikte zulassen, persönliche Kommunikation fördern, Informationen teilen)

Learn = Entwicklung

Im Detail betonte er, wie wichtig es ist, klare Rollen zu definieren, gemeinsam zu planen und die Realität von verzahnten Zielen und Vergütungen zu akzeptieren. Die Förderung produktiver Konflikte und der Austausch persönlicher Kommunikation sollen die Beziehungsqualität und letztlich die Geschäftsergebnisse positiv beeinflussen.

Key Learnings:

  • Gemeinsame Ziele, eine klare Struktur und die richtige Führungskultur sind essenziell für erfolgreiches Sales-Marketing-Alignment.
  • Produktive Konflikte und eine offene Kommunikationskultur fördern Innovation und bessere Zusammenarbeit.
  • Kontinuierliches Lernen und die Pflege von Beziehungen sind entscheidend, um langfristige Erfolge im Leadmanagement zu sichern.
Die Lösung (für fast alles): Lead, Love, Learn.

Bernd Schwieder, Bundesverband der Vertriebsmanager e.V.

Mit diesen abschließenden Gedanken fasste Schwieder die zentralen Themen des Summits zusammen und inspirierte die Teilnehmer, das Gelernte in ihren Arbeitsalltag zu integrieren, um nachhaltige Erfolge zu erzielen

Haltestelle Klare Worte

Poetic Finale: Erinnerungen im Klang der Worte

Der Lead Management Summit 2025 fand seinen krönenden Abschluss in einem ganz besonderen Highlight: einem Poetic Recording von Marius Hanke, bekannt als Zwergriese. Mit seinem einzigartigen Talent tauchte Hanke in die pulsierende Atmosphäre des Summits ein und bündelte das Erlebte in ein künstlerisches Gefüge aus Worte und Emotionen.

Marius tauchte tief in die verschiedenen Kontexte der Projekte ein und erfasste die Besonderheiten aus überraschenden Blickwinkeln zusammen. Er sorgte mit seinem poetischen Recap für einen unvergesslichen Moment. Dabei ließ er die Teilnehmer die wichtigsten Inhalte und erinnerungswürdigen Momente erneut durchleben und bot einen wohltuenden Ausklang der intensiven Tage.

Letzte Haltestelle Fazit

Was nehmen wir nach zwei intensiven Tagen voller Lead Management-Erkenntnisse mit? Wie bei einer Fahrt im Hop-On-Hop-Off-Bus durch die facettenreiche Landschaft des modernen Marketings haben wir an jeder „Haltestelle“ wertvolle Einblicke gewonnen: Die Einsicht, dass unabhängig von den Projekten im Marketing oder Vertrieb der Mensch stets im Vordergrund und der Kunde im Mittelpunkt steht. Es sind die eigenen Mitarbeiter, die den Kern jeder Initiative bilden, und ohne ihr Engagement wird kein Vorhaben erfolgreich sein. Im Kontext des Lead Managements bedeutet das insbesondere, dass Vertrieb und Marketing eng zusammenarbeiten, um wirklich erfolgreich zu sein.

  • 1. Datengetriebenheit als Schlüssel zum Erfolg: Die Fähigkeit, relevante und präzise Daten zu erheben und zu nutzen, ist entscheidend, um effektivere Marketingstrategien und zielgenaue Kampagnen zu entwickeln. Marktforschung und datengetriebene Analysen erlauben es, Personas exakt zu definieren und die Inhalte entsprechend zu personalisieren.
  • 2. Strategische Nutzung von Plattformen: Social Media Kanäle wie LinkedIn bieten eine Plattform für aktives Engagement mit potenziellen Kunden. Durch den gezielten Einsatz solcher Plattformen können Nurturing-Prozesse nicht nur effizienter, sondern auch interaktiv gestaltet werden, was die Vertriebsreife der Leads verbessert.
  • 3. Kundenzentrierte Ansätze fördern Bindung: Durch die Ausrichtung von Strategien auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden können Unternehmen nicht nur ihre Markenposition stärken, sondern auch nachhaltig das Vertrauen und die Loyalität ihrer Zielgruppen gewinnen.
  • 4. Innovative Themen als Türöffner nutzen: Der Einsatz von zukunftsorientierten, nachhaltigen Themen, wie beispielsweise CO2-Transparenz, kann Unternehmen dabei helfen, sich als führende Experten zu positionieren und so neue Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen.
  • 5. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit als moderne Tugenden: Erfolgreiches Lead Management erfordert ständige Anpassung an Marktveränderungen und Kundenverhalten. Die Integration von Erkenntnissen und die Bereitschaft zum Wandel sind unerlässlich für die langfristige Relevanz in einem dynamischen Marktumfeld.

Wir bedanken uns auch in diesem Jahr bei allen Referenten und Teilnehmern, die den Lead Management Summit inhaltlich mitgestaltet haben. Ein großes Dankeschön geht an unsere Aussteller und Partner: Funntastic GmbH, MOSAIQ GmbH, StoF! GmbH & Co. KG, sixclicks GmbH, Statista GmbH, leadtributor GmbH, Vogel Corporate Solutions GmbH, IT-Schulungen, Bundesverband der Vertriebsmanager e.V., marketing-BÖRSE GmbH.

Save the Date: Am 14. Und 15. April 2026 findet der nächste Lead Management Summit statt. Hier können Sie sich direkt Ihr vergünstigtes Ticket für den Lead Management Summit 2026 sichern.

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