Experteninterview Metaversen als Ziel der Zukunft und Erweiterung der Realität auch für B2B?

Das Gespräch führte Isabel Schätzle

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Das Metaverse. Eine eigene Welt, abgeschottet von der Realität? Nicht ganz. Eher handelt es sich um eine Erweiterung zwischen Realität und Virtuellem. Erste große B2C Marken sind ins Metaverse-Geschäft eingestiegen. Doch ist der Metaverse-Hype auch was fürs B2B? Wir haben marconomy Experten Dominic Multerer gefragt.

Das Metaversum als neue Plattform im B2B. marconomy Experten Dominic Multerer verrät, wieso es sich lohnt.
Das Metaversum als neue Plattform im B2B. marconomy Experten Dominic Multerer verrät, wieso es sich lohnt.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Facebook war der Vorreiter zum Thema Metaverse. Vor fast genau einem Jahr gab das Unternehmen bekannt, ein eigenes Metaverse als Nachfolger oder als Ergänzung zu Facebook zu entwickeln. Und jetzt ist es eines der Hauptthemen für die Zukunft. Doch ist diese Thematik für die B2B Welt überhaupt relevant? Wie so oft lautet die Antwort: Definitiv! Aber für viele ist das Thema, auch wenn jeder schon Mal davon gehört hat, doch eher etwas Abstraktes und zu komplex. Also stellen sich viele wahrscheinlich dieselben Fragen. Was steckt eigentlich hinter dem Begriff Metaverse? Welche Chancen ergeben sich, wenn auch B2B Unternehmen diese neue, beziehungsweise erweiterte Welt betreten würden?

Interview mit einem B2B Vertriebs-Experten

Wir haben dazu mit unserem marconomy Experten, Dominic Multerer, gesprochen. Er gibt Einblicke in das Metaversum und verrät, warum das Ganze auch in der B2B Welt eine große Chance bietet.

marconomy: Was verstehst du unter dem Begriff „Metaversum“?

Dominic: Es gibt ja nicht „das“ Metaversum. Es gibt Metaversen. Und wenn wir von Metaversen sprechen, dann geht es um virtuelle und immersive Räume. Darunter versteht man Räume, die von mehreren Menschen, oder besser gesagt Avataren, betreten werden können. Es handelt sich um einen Raum, der zwischen realen und virtuellen erweitert wird. Ebenfalls wichtig in dem Zusammenhang ist, dass Metaverse oder Meterversen keine bestimmte Technologie sind. Gut vergleichbar ist es mit Social Media. Social Media ist auch nicht eine Technologie, sondern besteht aus vielem, was zusammenkommt. Also zusammengefasst kann man sagen, dass wir durch die Metaversen in eine neue Zeit gehen. Es ist eine neue Art und Weise, wie wir, als Menschen, mit Technologie interagieren.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um ins Metaverse zu investieren. Aber wieso?

Unternehmen und Führungskräfte müssen sich mit dem Thema beschäftigen. Völlig unabhängig davon, ob sie im B2B oder B2C sind. Der Grund dafür ist ganz klar, weil es in Zukunft eine extreme Relevanz hat. Grundsätzlich ist es so, dass das Metaverse der logische Entwicklungsschritt des Internets sein wird. Das bedeutet, ich muss mich zwangsläufig mit dem Thema auseinandersetzen. Man sollte das Potential des Ganzen auf keinen Fall unterschätzen und sich das Thema langfristig angucken. Allein in den letzten zwölf Monaten sind 80 Milliarden nur in das Thema Metaverse eingegangen und das geht über viele Bereiche.

Welche Chancen ergeben sich denn für die B2B Unternehmen durch das Metaverse?

Wenn ich ein CEO, ein Marketingleiter oder ein Vertriebs-Chef bin, dann ist das Thema für mich von strategischer Relevanz. Und warum ist es für mich von strategischer Relevanz? Ich habe die Chance auf Differenzierung. Ich kann das Thema Markenerlebnis ganz anders interpretieren. Ich kann ein neues Geschäft betreiben. Außerdem kann ich Themen wie digitale Transformation, also auch auf prozessualer Ebene, ganz anders spielen. Wir merken, dass immer mehr B2B Unternehmen das Thema evaluieren und daran führt auch eigentlich kein Weg vorbei. Wir haben uns darauf vor allem auf den Einstieg ins Metaverse spezialisiert. Hier ist auch interessant, wie ich denn den Einstieg ins eigene Metaverse finde. Ohne einen Drittanbieter und ohne, dass ich ein Technologie Unternehmen werden muss. Heißt, die eigentlich wichtige Frage des Ganzen ist, welche Rolle ich einnehme. Wir sind der Meinung, dass man ein eigenes Metaverse bauen muss. Ein eigenen Markenraum. Eine begehbare Webseite, weil es im Endeffekt eine Weiterentwicklung der Webseite ist. Die Hoheit der Kommunikation muss bei der Brand verbleiben und nicht bei Google, Facebook und Co..

Mehr dazu im B2B Hero Podcast

Welche Formate ermöglicht das Metaverse? Was sind absolute No Go´s? Und wie hat sich das Thema rund um die Metaversen in zehn Jahren möglicherweise entwickelt? Mehr dazu hat Dominic Multerer bei marconomy Moderatorin Alicia Weigel im B2B Hero Podcast erzählt. Neugierig?

Dann hören Sie gleich rein:

Das erwartet Sie in dieser Folge:

  • Ab Minute 03:00: Das Metaverse
  • Ab Minute 5:05: Second Life vs. Metaverse
  • Ab Minute 06:51: Ins Metaverse investieren – Lohnt sich das?
  • Ab Minute 09:56: Chancen für B2B
  • Ab Minute 14:55: Formate im Metavere
  • Ab Minute 19:36: No Go´s
  • Ab Minute 23:33: Vorgehen eines Unternehmens
  • Ab Minute 27:42: Entwicklung in 10 Jahren

Hier finden Sie das Beispiel zum Schloss Versailles.

Mehr vom B2B Hero Podcast

Der Podcast für Marketing, Kommunikation und Vertrieb in Industrie- und Technologieunternehmen

Der B2B Hero Podcast zeigt, wie Trends aus dem Consumer Marketing auch für Industrie- und Technologieunternehmen eingesetzt werden können. Jede Woche sprechen wir regelmäßig mit Experten aus B2B Unternehmen und berichten so über aktuelle Entwicklungen und Praxis Cases.
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Gleich reinhören!

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