Die wichtigsten Tipps um mit internationaler Suchmaschinenoptimierung seinen Content auch global sichtbar zu machen, teilt Nils Horstmann, Gründer und Geschäftsführer von eviom GmbH, im Interview.
Nils Horstmann, Gründer und Geschäftsführer von eviom GmbH, verrät, wie auch international die Suchmaschinenoptimierung funktioniert.
Der Online Markt wächst stetig und damit auch das Ziel der Unternehmen, ein internationales Publikum zu erreichen. Der Verwendung mehrsprachiger und länderübergreifender Websites ist dabei von entscheidender Bedeutung. Um dies erfolgreich umsetzen zu können, ist ein Verständnis der Zielmärkte sowie der internationalen Suchmaschinenoptimierung notwendig.
Doch die Zielgruppen in anderen Ländern haben oft andere Ansprüche und sind auf anderen Wegen zu erreichen. Nils Horstmann, Gründer und Geschäftsführer der internationalen Marketingagentur eviom GmbH, zeigt daher, wie Marketer international den Überblick behalten. Um sichtbar zu werden, spielt gerade die internationale Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO international, eine elementare Rolle.
Interview mit einem Experten
Im Interview hat uns Nils Horstmann, Gründer und Geschäftsführer von eviom GmbH, deshalb Tipps für die erfolgreiche Umsetzung der internationalen Suchmaschinenoptimierung verraten.
marconomy: Warum ist internationales Marketing in der heutigen globalisierten Welt so wichtig?
Nils Horstmann: International bedeutet auch in andere Märkte und Kulturen zu gehen und mit anderen technischen Voraussetzungen zu arbeiten. Daher muss die Marketingstrategie auf so ein Vorgehen angepasst werden. Oft wird geschaut, was ein Unternehmen bereits in Deutschland macht, wie ihr Content Bereich und ihre Website aussieht. Basierend aus den Learnings dieser Analysen werden Wunschzielmärke zielgerichtet angesprochen.
Die Vorteile einer internationalen Marketingstrategie ist also, dass diese direkt auf andere Länder angepasst ist, richtig?
Horstmann: Genau. Zum einen ist das Marketing selbst unterschiedlich. Aber manchmal ist auch die Positionierung der Unternehmen unterschiedlich. So gibt es Unternehmen, die in Deutschland Marktführer sind, aber in anderen Ländern noch völlig unbekannt sind. In solchen Fällen muss zuerst an der Marke in dem entsprechend Land gearbeitet werden. Erst dann kann sich um grundlegende Fragen zu Plattformen, Inhalten oder Suchmaschinen gekümmert werden.
Ist es wichtig pro Land eine eigene Marketingstrategie zu entwickeln oder reicht eine internationale Strategie?
Horstmann: Das hängt vom jeweiligen Land ab. Suchmaschinen funktionieren per se ähnlich. Kunden nutzen Suchmaschinen meist nicht ganz zu Beginn eines Prozesses, sondern wissen bereits wonach sie suchen wollen. Hier funktionieren Suchmaschinen ähnlich, indem sie Keywords nutzen. Daher können Marketer manchmal Dinge sehr gut übernehmen. Englisch kann zu Beispiel häufig verwendet werden. Ist ein Unternehmen jedoch am Markt in Frankreich interessiert, zeigt sich, dass dort englische Inhalte gar nicht gut aufgenommen werden.
Wie sich bereits zeigt, stellt die internationale SEO auch einige Herausforderungen dar. Welche Faktoren müssen in diesem Kontext auf jeden Fall beachtet werden?
Horstmann: Marketer sollten sich auf jeden Fall die digitalen Landschaften in den Ländern, gepaart mit dem interkulturellen Hintergrund, genauer ansehen. Es gibt zum Beispiel Ländern, in denen das Internet unterschiedlich stark verbreitet ist oder Länder, die sehr stark Mobile nutzen. Suchmaschinenoptimierung hat also das Ziel, auf allen Plattformen, auf denen Unternehmen präsent sind, die Inhalte so zu optimieren, dass diese gut indexiert und sichtbar werden. Diese Optimierung beschränkt sich nicht nur auf die eigene Website, sondern kann sich auf zum Beispiel auch auf andere Inhalte, wie Whitepaper oder Video Portale, beziehen. Wichtig ist auch, die andere Persona in den Ländern zu verstehen und auf welche Plattformen diese zu finden sind. Auch die Geschwindigkeit des Internets in dem jeweiligen Land muss mit einbezogen werden. Hat ein Land grundsätzlich langsameres Internet sollte beispielsweise nicht mit großen Videos gearbeitet werden. Hier lohnt es sich den Content entsprechend anzupassen. Zudem muss geschaut werden, wofür und welche Suchmaschinen überhaupt genutzt werden. Jede Suchmaschine bringt andere Möglichkeiten zur Optimierung.
Auch die Keywords müssen den unterschiedlichen Ländern angepasst werden, richtig?
Horstmann: Es kann natürlich sein, dass die Menschen interkulturell nach anderen Themen und damit auch nach anderen Keywords suchen. Oft können Wörter aber auch nicht eins zu eins übersetzt werden. Sie bekommen oft in einer anderen Sprache auch eine ganz andere Bedeutung. Dafür haben wir sowohl intern als auch extern Natives, um die passenden Keywords für den richtigen Kontext zu lokalisieren. Wichtig ist auch zu überlegen, in welcher Sprache die Nutzer überhaupt suchen. In Australien zum Beispiel müsste geschaut werden, ob australisches Englisch benötigt wird oder amerikanisches reicht.
Stand: 08.12.2025
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Mehr dazu im B2B Hero Podcast
Doch wie genau setze ich Natives als Experten ein? Welche technischen Herausforderungen bringt internationales SEO mit sich? Und welche Trends entwickeln sich im Bereich der internationalen SEO? Mehr dazu hat Nils Horstmann bei marconomy Moderatorin Alicia Weigel im B2B Hero Podcast erzählt. Neugierig geworden?
Dann hören Sie gleich rein:
Das erwartet Sie in dieser Folge:
Ab Minute 03:10: Internationales Marketing in der globalisierten Welt
Ab Minute 03:57: Vorteile eines internationalen Marketings
Ab Minute 04:55: Herausforderungen bei internationalem Marketing
Ab Minute 08:00: Internationale SEO
Ab Minute 10:23: Content im Rahmen von SEO
Ab Minute 11:57: Individuelle Keywords
Ab Minute 13:46: Natives als Experten
Ab Minute 17:18: Technische Herausforderungen bei internationaler SEO
Ab Minute 23:03: Tipps für die internationale SEO
Ab Minute 26:36: Internationale SEA
Ab Minute: 31:02: Trends im Bereich der internationalen SEO
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