bvik-Studie: Marketing-Etats in Industrieunternehmen 2014

So verteilen B2B-Marketing Entscheider ihre Budgets

| Autor: Dr. Gesine Herzberger

In seiner jährlichen Studie „B2B Marketing-Budgets“ untersucht der Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik), wofür B2B-Marketingentscheider ihre Gelder ausgeben.
In seiner jährlichen Studie „B2B Marketing-Budgets“ untersucht der Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik), wofür B2B-Marketingentscheider ihre Gelder ausgeben. (Bildquelle: pixabay)

Der Bundesverband Industrie Kommunikation hat die Ergebnisse seiner Studie „B2B-Marketing-Budgets 2014“ veröffentlicht. Demnach gaben deutsche B2BUnternehmen ab 50 Mitarbeitern für externe Marketingleistungen 2014 durchschnittlich 0,95 Mio. Euro aus.

Jedes Jahr stehen Marketing Entscheider aufs Neue vor der Herausforderung, die optimale Gesamthöhe für ihr Marketingbudget zu bestimmen und dieses möglichst klug auf die vorhandenen Kanäle zu verteilen. Darüber hinaus müssen sie ihren Etat in der Regel auch vor Vorgesetzten oder der Geschäftsleitung verargumentieren – angesichts von Kostendruck eine immer schwieriger werdende Aufgabe… Neben Know-how und natürlich der Überzeugung, dass gutes Marketing einen entscheidenden Beitrag zu Unternehmenserfolg und Umsatz leistet, helfen hier vor allem aussagekräftige Benchmarks. Ein Tool, das genau das leistet, finden Marketiers in der jährlich erscheinenden Studie „B2B-Marketing-Budgets“ des Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik).

Dafür geben B2B-Marketingentscheider ihre Gelder aus

Langzeit-Studie: Budgetverteilung in Industrieunternehmen

Dafür geben B2B-Marketingentscheider ihre Gelder aus

12.05.14 - Wie verteilen deutsche Industrieunternehmen ihr Marketing-Budget? Welche Herausforderungen kommen in Zukunft auf Marketingentscheider und Dienstleister zu? Die Budgetverteilungs-Studie des bvik gibt Antworten. lesen

Kürzlich wurden die Ergebnisse für 2014 veröffentlicht. Sie zeigen unter anderem, dass die Marketing-Budgets bei mehr als der Hälfte der Befragten im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben sind. Bemerkenswert ist, dass laut der Studie 28 Prozent der Befragten ihre Marketingabteilung im vergangenen Jahr vergrößert haben – nur zehn Prozent bauten Stellen in diesem Bereich ab. Insgesamt beschäftigen die Firmen im Durchschnitt 5,4 Mitarbeiter im Marketing.

Dr. Andreas Bauer ist Vorstandsmitglied des bvik und Director Marketing bei Kuka Roboter.
Dr. Andreas Bauer ist Vorstandsmitglied des bvik und Director Marketing bei Kuka Roboter. (Bildquelle: Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik))

„Viele Unternehmensleitungen haben erkannt, dass bei steigendem Wettbewerbsdruck das Marketing einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet. Daher werden in der Industrie laut der aktuellen bvik-Studie bis zu 1,9 Prozent des Umsatzes in Marketingaktivitäten investiert. Das ist ein erfreuliches Zeichen“, findet Dr. Andreas Bauer, Mitglied im Vorstand des bvik und Initiator der Studie. „Dennoch müssen wir das Marketing im Mittelstand noch weiter professionalisieren, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen B2B-Unternehmen weltweit zu gewährleisten.“

Messen als größter Posten im Marketing Etat

Wie in den Vorjahren zeigt die bvik-Studie außerdem, dass Messen mit rund einem Drittel (36 Prozent) den größten Posten im B2B-Marketing-Etat bilden. Klassische Printwerbung (16 Prozent) landet trotz des häufig prognostizierten Rückgangs auf Rang 2 vor den Produktinformationen (13 Prozent). Für Bereiche wie Social Media oder Marketingcontrolling wird in der Industrie hingegen nur ein sehr kleiner Anteil (rund 1 Prozent) des Gesamtbudgets verwendet.

Als Top-Themen für B2B-Marketing und -Kommunikation der nahen Zukunft nannten die Befragten am häufigsten Internationales Marketing (59 Prozent), Lead Management (44 Prozent) und Content Marketing (41 Prozent).

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